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BAuA 02/2011: neue TRGS 800 “Brandschutzmaßnahmen” und neugefasste TRGS 400

TRGS 800 “Brandschutzmaßnahmen”

Die TRGS 800 gilt für Tätigkeiten mit brennbaren oder oxidierenden Gefahrstoffen, bei denen Brandgefährdungen entstehen können. Sie berücksichtigt auch die Ermittlung und Bewertung, ob die Stoffe, Zubereitungen oder Erzeugnisse bei Tätigkeiten, auch unter Berücksichtigung der stofflichen Eigenschaften, der Arbeitsmittel, der Verfahren und der Arbeitsumgebung sowie ihrer möglichen Wechselwirkungen, zu einer Brandgefährdung führen können.
Die in der TRGS 800 enthaltenden Maßnahmen dienen der Sicherheit und Gesundheit von Beschäftigten und Anderen sowie dem Schutz der Umwelt (z. B. vor Folgeschäden durch Brandgase, Löschmittel u.a.). Zur Erfüllung weitergehender Schutzziele wie z. B. dem Schutz von Sachwerten oder dem Schutz vor Betriebsunterbrechungen können zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein.

>> http://www.baua.de/cln_104/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/TRGS-800.html

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Neugefasste TRGS 400 “Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen”

Die TRGS 400 beschreibt Vorgehensweisen zur Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung nach § 6 GefStoffV. Sie bindet die Vorgaben der GefStoffV in den durch das Arbeitsschutzgesetz (§§ 5 und 6 ArbSchG) vorgegebenen Rahmen ein. Sie ermöglicht auch ein vereinfachtes Vorgehen bei der Gefährdungsbeurteilung, wenn für eine Tätigkeit mit Gefahrstoffen Maßnahmen als standardisierte Arbeitsverfahren zur Verfügung stehen.

>> http://www.baua.de/cln_104/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/TRGS-400.html

BAuA: Gesamtunfallgeschehen – Unfalltote und Unfallverletzte 2009 in Deutschland

Insgesamt wurden im Jahr 2009 ca. 8,09 Mio. Menschen bei Unfällen verletzt (ohne Bagatellunfälle). In der Todesursachenstatistik des Jahres 2009 werden 19.178 Unfalltote ausgewiesen. Das heißt, etwa 0,02 % der gesamten Wohnbevölkerung erleiden einen tödlichen Unfall.

Rund 49,2 % der tödlichen Arbeits- und Wegeunfälle (Statistik der gesetzlichen Unfallversicherung) sind Verkehrsunfälle einschließlich der tödlichen Schulwegunfälle.

  • Es wurden bei der Arbeit 1,03 Mio. Personen verletzt und 506 Personen erlitten einen tödlichen Unfall.
  • Im Schulbereich wurden 1,31 Mio. Schüler/Auszubildende/Studenten verletzt und 14 Personen erlagen den tödlichen Unfall (ausgenommen Verkehrunfälle).
  • Im dem Verkehr ereigneten sich 4377 tödliche Unfälle und es gab 0,4 Mio. Unfallverletzte. Innerhalb dieser Kategorie sind enthalten, Anteile aus
    - dem Arbeitsbereich – 491 tödliche Unfälle und 0,13 Mio. Unfallverletzte – und
    - dem Schulbereich – 45 tödliche Unfälle und 0,06 Mio. Unfallverletzte-.

Im Hausbereich wurden 7.030 tödliche Unfälle und 2,73 Mio Unfallverletzte gezählt sowie im Freizeitbereich waren es 6.754 Unfalltote und 2,63 Mio. Unfallverletzte. 497 Unfalltote konnten keinem Bereich/Kategorie zu geordnet werden.

>> http://www.baua.de/cln_104/de/Informationen-fuer-die-Praxis/Statistiken/Unfaelle/Gesamtunfallgeschehen/Gesamtunfallgeschehen.html

Arbeitsschutzmanagement (1/6) – Gründe für seine Einführung

Artikel-Übersicht


  1. Einführung
  2. Vorteile eines AMS
  3. Entscheidung zum AMS
  4. Schritte zur Einführung
  5. Fragenkatalog zur Bestandsaufnahme
  6. Ausblick und Quellen

Autor | Dipl. Ing Mathias Glawe,
ist Sicherheitsingenieur und verantwortlich für die Bereiche Arbeitsschutzmanagement und SiGe-Planung.

Hohe Flexibilität, dynamische Märkte, steigender Kostendruck und zunehmende Globalisierung führten in den vergangenen Jahren zu Veränderungen des Umfeldes kleiner und mittelständischer Unternehmen, die eine immer schnellere Anpassung der Betriebsstruktur und Betriebsorganisation forderten. Dieser Wandel stellt auch an den betrieblichen Arbeitsschutz erhöhte Anforderungen. Dabei scheiden sich bei dieser Thematik sich vielfach die Geister. Die Palette der Meinungen reicht von strikter Ablehnung über notwendiges, lästiges Übel bis hin zu vollster Unterstützung. Eine mangelnde Akzeptanz resultiert u.a. daraus, dass sich der Nutzen von Schutzmaßnahmen für den Unternehmer oftmals nicht gleich in barer Münze erkennen lässt. Arbeitsschutz wird dann als bürokratisches Hemmnis empfunden, Maßnahmen deshalb nicht getroffen oder umgangen. Und wenn dabei kein Unfall passiert, fühlt man sich darin bestätigt, dass die Maßnahmen nur Zeit und Geld gekostet hätten, obwohl es auch ohne sie ging.

Arbeitsschutzmanagement (2/6)- Vorteile eines AMS

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  1. Einführung
  2. Vorteile eines AMS
  3. Entscheidung zum AMS
  4. Schritte zur Einführung
  5. Fragenkatalog zur Bestandsaufnahme
  6. Ausblick und Quellen

Autor | Dipl. Ing Mathias Glawe,
ist Sicherheitsingenieur und verantwortlich für die Bereiche Arbeitsschutzmanagement und SiGe-Planung.

Mit einem geeigneten Managementsystem als Ausdruck eines organisierten betrieblichen Arbeitsschutzes kann sich der Unternehmer mehrere Vorteile verschaffen:

Rechtssicherheit

Der oftmals arg strapazierte Begriff der Rechtssicherheit hat in Bezug auf die betriebliche Arbeitsschutzorganisation seine Berechtigung. Nach dem Arbeitsschutzgesetz ist der Unternehmer für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz seiner Beschäftigten bei der Arbeit verantwortlich. In kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stehen ihm dafür, anders als in großen Unternehmen, keine eigenständigen betrieblichen Organisationseinheiten zur Verfügung. Die Vielzahl der geltenden und sich derzeit stark ändernden Arbeitsschutzvorschriften machen es einem Unternehmer fast unmöglich, den Überblick über die für seinen Betrieb zutreffenden Regelungen zu behalten.

Arbeitsschutzmanagement (3/6) – Entscheidung zum AMS

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  1. Einführung
  2. Vorteile eines AMS
  3. Entscheidung zum AMS
  4. Schritte zur Einführung
  5. Fragenkatalog zur Bestandsaufnahme
  6. Ausblick und Quellen

Autor | Dipl. Ing Mathias Glawe,
ist Sicherheitsingenieur und verantwortlich für die Bereiche Arbeitsschutzmanagement und SiGe-Planung.

Trotz aller Vorteile, die ein Arbeitsschutzmanagement bietet, ist dessen Einführung eine freiwillige unternehmerische Entscheidung. Wenn das System funktionieren soll, muss es auch gewollt sein – und zwar mit allen Konsequenzen. Halbherzige Entscheidungen, um bestimmten externen Forderungen genüge zu tun, werden ein AMS nicht aufrecht erhalten. Ohne die erklärte Bereitschaft des Unternehmers, das AMS einzuführen und umzusetzen, nützt auch das beste System nichts. Ziel sollte sein, Arbeitsschutz nicht als lästiges Beiwerk zu betrachten, sondern betriebswirtschaftliche und soziale Vorteile zu erkennen, um Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten konsequent in die bestehende Betriebsorganisation zu integrieren.


Arbeitsschutzmanagement (4/6) – Schritte zur Einführung

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  1. Einführung
  2. Vorteile eines AMS
  3. Entscheidung zum AMS
  4. Schritte zur Einführung
  5. Fragenkatalog zur Bestandsaufnahme
  6. Ausblick und Quellen

Autor | Dipl. Ing Mathias Glawe,
ist Sicherheitsingenieur und verantwortlich für die Bereiche Arbeitsschutzmanagement und SiGe-Planung.

Unabhängig von den verschiedenen Managementsystemen kann man, basierend auf dem Nationalen Leitfaden für Arbeitsschutzmanagementsysteme, eine grundsätzliche Verfahrenweise zur Einführung eines AMS aufzeigen. [9]

Ist die Entscheidung zugunsten der Einführung eines AMS gefallen, wird zunächst eine Ausgangsanalyse durchgeführt. Dabei sollte man sich bitte nicht von der scheinbaren Fülle von Anforderungen des Arbeitsschutzes abschrecken lassen. Viele Regelungen sind bei näherer Betrachtung leichter verständlich als angenommen. Und an einigen Stellen wird man sagen: „Das machen wir doch schon jahrelang so.“ Das ist umso besser. Mit einem AMS gibt man diesen Vorgängen nun aber auch den systematischen Rahmen. Anhand der Beantwortung eines geeigneten Fragekatalogs lässt sich erkennen, wie sich die Ist-Situation der betrieblichen Arbeitsschutzorganisation darstellt [10].

Im Rahmen der Ausgangsanalyse sind auch die bisher erarbeiteten Dokumente, wie z.B. Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen und Unterweisungsnachweise zusammen zu tragen, bzw. es ist zu dokumentieren, wo diese im Unternehmen zu finden sind.


Arbeitsschutzmanagement (5/6) – Bestandsaufnahme

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  1. Einführung
  2. Vorteile eines AMS
  3. Entscheidung zum AMS
  4. Schritte zur Einführung
  5. Fragenkatalog zur Bestandsaufnahme
  6. Ausblick und Quellen

Autor | Dipl. Ing Mathias Glawe,
ist Sicherheitsingenieur und verantwortlich für die Bereiche Arbeitsschutzmanagement und SiGe-Planung.

Ist die Entscheidung zugunsten der Einführung eines AMS gefallen, wird zunächst eine Ausgangsanalyse durchgeführt. Dabei sollte man sich bitte nicht von der scheinbaren Fülle von Anforderungen des Arbeitsschutzes abschrecken lassen. Viele Regelungen sind bei näherer Betrachtung leichter verständlich als angenommen. Und an einigen Stellen wird man sagen: „Das machen wir doch schon jahrelang so.“ Das ist umso besser. Mit einem AMS gibt man diesen Vorgängen nun aber auch den systematischen Rahmen. Anhand der Beantwortung eines geeigneten Fragekatalogs lässt sich erkennen, wie sich die Ist-Situation der betrieblichen Arbeitsschutzorganisation darstellt [10].


Arbeitsschutzmanagement (6/6) – Ausblick und Quellen

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  1. Einführung
  2. Vorteile eines AMS
  3. Entscheidung zum AMS
  4. Schritte zur Einführung
  5. Fragenkatalog zur Bestandsaufnahme
  6. Ausblick und Quellen

Autor | Dipl. Ing Mathias Glawe,
ist Sicherheitsingenieur und verantwortlich für die Bereiche Arbeitsschutzmanagement und SiGe-Planung.

Ausblick

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass dem systematisch organisierten Betrieb die Zukunft gehört. Der Wegfall konkreter Vorgaben durch den Gesetzgeber zugunster flexibler Schutzziele wird in den nächsten Jahren bei vielen Unternehmen noch erhebliche Fragen aufwerfen. Wer bereits jetzt im Zuge eines Arbeitsschutzmanagements rechtskonforme eigene Regeln für seinen Betrieb setzt, hat frühzeitig dafür die passenden Antworten parat.

BAuA 12/2010: TRGS 510 “Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern” veröffentlicht

Die TRGS 510 gilt für das Lagern von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern einschließlich folgender Tätigkeiten

  1. Ein- und Auslagern,
  2. Transportieren innerhalb des Lagers und
  3. Beseitigen freigesetzter Gefahrstoffe.

Anlagen zur TRGS 510:

  • Ergänzende Hinweise zur Gefährdungsbeurteilung
  • Lagerung von bestimmten Gefahrstoffen in Verkaufsräumen und bewohnten Gebäuden
  • Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten in Sicherheitsschränken in Arbeitsräumen
  • Beschreibung der Lagerklassen
  • Vorgehensweise zur Festlegung der Lagerklassen (Zuordnungsleitfaden)
  • Sicherheitstechnische Anforderungen an ortsfeste Löschwasser-Rückhalteeinrichtungen in Lägern für entzündbare Flüssigkeiten
  • Lüftung und Vorschriften zum Explosionsschutz bei der Lagerung entzündlicher Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt ≤ 55°C
  • Sehr reaktionsfähige oxidierende / brandfördernde Stoffe
  • Maßnahmen bei der Lagerung von Gefahrstoffen bis zu 50 kg (Kleinmengenregelung)

Neue Gefahrstoffverordnung am 1. Dezember 2010 in Kraft getreten

Mit der Verkündung der Verordnung zur Neufassung der Gefahrstoffverordnung und zur Änderung sprengstoffrechtlicher Verordnungen (BGBl. 2010 Teil 1 Seite 1643)  tritt die neue Gefahrstoffverordnung am 1. Dezember 2010 in Kraft. Durch diese Verordnung wurden unter anderem die Betriebssicherheitsverordnung, der Anhang Teil 1 der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge, die Anlage 2 der Verordnung zum Schutz der Mütter am Arbeitsplatz und die Chemikalien-Verbotsvordnung an die neue Gefahrstoffverordnung angepasst.

>> http://www.sidiblume.de/info-rom/bgbl2/2010s1643.htm

Neue DIN-Norm für Flucht- und Rettungspläne

Die DIN ISO 23601:2010-12 ersetzt die DIN 4844-3:2003-09. Gegenüber DIN 4844-3:2003-09 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
1. farbliche Kennzeichnung des Standortes des Betrachters geändert (blau);
2. farbliche Unterscheidung der horizontalen und vertikalen Fluchtwege entfallen (hellgrün);
3. abhängig von der Ausdehnung einer baulichen Anlage neue Mindestmaßstäbe für die Pläne festgelegt;
4. Plangröße für Aushänge in einzelnen Räumen festgelegt;
5. Regeln für das Verhalten im Brandfall und bei Unfällen auch separat in der Nähe der Pläne zulässig (keine Kurzfassung der DIN 14096-A);
6. Festlegungen zum Anbringungsort der Pläne aufgenommen;
7. Darstellung der beispielhaften Musterpläne im informativen Anhang A geändert.

Zitat aus dem nationalen Vorwort der DIN ISO 23601:
“… Die Norm enthält die internationalen Sicherheitszeichen nach ISO 7010, die z. T. von denen der DIN 4844-2:2001-02 und ASR A1.3 (Ausgabe 2007-04) abweichen. Es ist vorgesehen, auch in Deutschland die Sicherheitszeichen der ISO 7010 zu übernehmen und die DIN 4844-2 und ASR A1.3 entsprechend zu überarbeiten. Solange die Übernahme der Sicherheitszeichen nach ISO 7010 nicht erfolgt ist, gelten die Sicherheitszeichen nach DIN 4844-2:2001-02 und ASR A1.3 (Ausgabe 2007-04). …”

Unter Abschnitt 5 “Gestaltungsgrundlagen” der DIN ISO 23601 ist der Grundsatz zu berücksichtigen:
“… d) Alle Flucht- und Rettungspläne einer baulichen Anlage müssen einheitlich im Layout dargestellt werden.”

BAuA 08/2010: Neue und geänderteTechnische Regeln für Gefahrstoffe

  • Geänderte und ergänzte TRGS 200: Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen, Zubereitungen und Erzeugnissen
  • berichtigte TRGS 524: Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen
  • neue TRGS 558: Tätigkeiten mit Hochtemperaturwolle
  • berichtigte TRGS 900: Arbeitsplatzgrenzwerte
  • berichtigte Bekanntmachung zu Gefahrstoffen 910: Risikowerte und Exposition-Risiko-Beziehungen für Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen (Bekanntmachung 910)

DGUV Vorschrift 2 “Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit” tritt am 1.1.2011 in Kraft

Mit der zum 1. Januar 2011 in Kraft tretenden Unfallverhütungsvorschrift “Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit” – DGUV Vorschrift 2 – wird der Reformprozess zur betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung der Betriebe vorläufig abgeschlossen. Erstmalig wird von Berufsgenossenschaften und UV-Trägern der öffentlichen Hand ein gleichlautendes und aufeinander abgestimmtes Regelwerk zur Konkretisierung des Arbeitssicherheitsgesetzes eingeführt werden.

Weitere Information über das DGUV Forum…

Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung (OStrV) seit 27. Juli 2010 in Kraft getreten

Die Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung (OStrV) ist durch die  Verordnung zur Umsetzung der Richtlinie 2006/25/EG zum Schutz der Arbeitnehmer vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung und zur Änderung von Arbeitsschutzverordnungen (BGBl. 2010 Teil I Seite 960) am 27. Juli 2010 in Kraft getreten. Damit wurden die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge, die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung und die Arbeitsstättenverordnung geändert.

Sehr umfangreich wurde die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) geändert. Durch den neuen § 3 ArbStättV ist eine Gefährdungsbeurteilung der Arbeitsstätte durchzuführen. Der alte § 3 wurde zum § 3a. Im § 3a wurde für das Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten der “Stand der Technik und insbesondere … bekannte gemachte Regeln und Erkenntnisse” aufgenommen. Gemäß § 8 Absatz 2 wurde die Gültigkeit der alten Arbeitsstättenregeln (ASR 1975) bis zum 31. Dezember 2012 verlängert, wenn diese nicht durch die neuen ASR ersetzt wurden. Der § 9 “Straftaten und Ordnungswidrigkeiten” wurde neu in die Arbeitsstättenverordnung aufgenommen.

PM: Besuch chinesischer Ingenieurdelegation

(Pressemitteilung BLUME 2010 Nr1 vom 10.07.2010)

Im Rahmen einer Fachstudienreise von Vertretern des Pekinger Bureau of Quality and Technical Supervision waren sechs Leitende chinesische Ingenieure am 10.07.2010 zu Gast im Magdeburger Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit SIDI BLUME.



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