Arbeitsschutzlexikon

400EURO

Rechtsquellen:

. Sozialer Arbeitsschutz  
EU -Recht D -Recht  D -Unfallvers.
Rahmen-Richtlinie  
Richtlinie + Gesetz

97/81/EG

(93/104/EWG)

(befr.Arbeitsverträge
1999/70/EG)

SGB III, 

(ArbZG), 

Verordnung + UVV    
sonstige Normen      

Weitere Informationsquellen:

Mini Jobs / Geringfügige Beschäftigung (seit dem 1.April 2003)

Nachdem Bundeskabinett und Bundesrat sich mit den Entwürfen der Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt befasst hatten, sind beide Gesetze, das 1.Gesetz- und 2.Gesetz- für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt, am 1. Januar 2003 in Kraft getreten.

Weiter Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit.

Die Neuregelung zur Steigerung der Beschäftigungsverhältnisse bei den Mini-Jobs im Überblick:

  • Die Grenze für geringfügige Beschäftigung wird von derzeit 325 Euro auf 400 Euro monatlich angehoben. Für die Arbeitnehmer bleiben die Minijobs steuer- und abgabenfrei. Der Arbeitgeber zahlt eine Pauschale von 25 Prozent (12 Prozent Renten-, 11 Prozent Krankenversicherung und 2 Prozent Steuern).
  • Bei den geringfügig Beschäftigen im Privathaushalt -haushaltsnahe Dienstleistungen – muss der Arbeitgeber zukünftig eine Pauschale von 12 Prozent (5 Prozent Renten-, 5 Prozent Krankenversicherung, 2 Prozent Steuer) abführen. Zudem kann er 10 Prozent der Aufwendungen, höchstens jedoch 510 Euro im Jahr steuerlich absetzen.
  • Versicherungspflichtige Hauptbeschäftigungen werden mit geringfügigen Beschäftigungen zusammengerechnet. Ausnahme ist, dass eine Nebenbeschäftigung bis zu 400 Euro anrechnungsfrei bleibt.
  • Geringfügige Beschäftigungen im gewerblichen Bereich sowie im Privathaushalt werden zusammengerechnet. Bei Überschreiten des Grenzwertes von 400 Euro entsteht Versicherungspflicht (ggf. von 400 bis 800 Euro in der Gleitzone).