Arbeitsschutzlexikon

Strahlenschutzbeauftragte

Bestellung:

nach § 13 RöV

  • Unternehmen, die Röntgeneinrichtungen betreiben, soweit das für einen sicheren Betrieb notwendig ist

Soweit dies für den sicheren Betrieb notwendig ist, hat der Strahlenschutzverantwortliche für die Leitung oder Beaufsichtigung dieses Betriebs die erforderliche Anzahl von Strahlenschutzbeauftragten schriftlich zu bestellen. Bei der Bestellung eines Strahlenschutzbeauftragten sind dessen Aufgaben, innerbetrieblicher Entscheidungsbereich und die zur Wahrnehmung seiner Aufgaben erforderlichen Befugnisse schriftlich festzulegen.

Es dürfen nur Personen zu Strahlenschutzbeauftragten bestellt werden, bei denen keine Tatsachen vorliegen, aus denen sich Bedenken gegen ihre Zuverlässigkeit ergeben, und die die erforderliche Fachkunde im Strahlenschutz besitzen.

Aufgaben:

nach §§ 14, 15 RöV

  • Überwachung der Einhaltung der Schutzvorschrift
  • Einhaltung der Bestimmungen über die Genehmigung oder Bauartzulassung und die erlassenen Anordnungen und Auflagen, deren Durchführung und Erfüllung
  • unverzügliche Berichterstattung am Strahlenschutzverantwortliche (Betreiber, z.B. Geschäftsführer) über festgestellte Mängel
  • Zusammenarbeit und Unterrichtung über wichtige Angelegenheiten des Strahlenschutzes mit dem Betriebsrat oder dem Personalrat, den Fachkräften für Arbeitssicherheit und dem Arzt nach § 41 RöV
  • Beratung des Betriebsrats oder Personalrats auf dessen Verlangen in Angelegenheiten des Strahlenschutzes.

Der Strahlenschutzverantwortliche hat den Strahlenschutzbeauftragten über alle Verwaltungsakte und Maßnahmen, die Aufgaben oder Befugnisse des Strahlenschutzbeauftragten betreffen, unverzüglich zu unterrichten.

Rechtsquellen:

. Benutzen (Anwendung durch Beschäftigte) .
EU -Recht D -Recht  D -Unfallvers.
Rahmen-Richtlinie  
Richtlinie + Gesetz   (ex-§ 120e) GewO,
(
ArbschG)
Verordnung + UVV   §§ 13-15 RöV  
sonstige Normen      

Weitere Informationsquellen: