Arbeitsschutzlexikon

Holz – RAL – Kennzeichnung

Imprägnierte Holzbauelemente (einschließlich Rundhölzer)

  • für den Garten-, Landschafts- und Spielplatzbau,
  • für die Forst- und Landwirtschaft (einschließlich Wein- und Obstbau) sowie
  • für Lärmschutzwände, die diesen Güte- und Prüfbestimmungen entsprechen,

sind mit dem nachfolgend abgebildeten Gütezeichen Imprägnierte Holzbauelemente zu kennzeichnen, sobald dem Betrieb, der diese gütegesicherten imprägnierten Holzbauelemente herstellt, das Gütezeichen verliehen worden ist:

Gütezeichen “Imprägnierte Holzbauelemente”
Ist die Kennzeichnung mit dem RAL-Gütezeichen auf dem Produkt aus Platzgründen nicht möglich, so ist die nachfolgende vereinfachte Kennzeichnung in Form eines Edelstahlnagels dauerhaft an jedem imprägnierten Holzbauelement anzubringen.

Beispiel mit Erläuterungen:
94 = Herstellungsjahr
99 = Hersteller-Nr. (Werkskennziffer)
X = Gefährdungsklasse n. DIN 68.800 Teil 3
XXX = Holzschutzmitteltyp

Bei Holzbauelementen mit einer Länge von weniger als 41 cm und einem Durchmesser unter 8 cm kann anstelle eines jeden Einzelstückes auch das Verkaufsgebinde gekennzeichnet werden. Die Form der Kennzeichnung legt in diesen Fällen der Güteausschuss fest.
Für die Anwendung des Gütezeichens und der vereinfachten Kennzeichnung gelten ausschließlich die Durchführungsbestimmungen für die Verleihung und Führung des Gütezeichens Imprägnierte Holzbauelemente.

Rechtsquellen:

. Benutzen (Anwendung durch Beschäftigte) . In-Verkehr-bringen (incl. Verkauf, Vertrieb)
EU -Recht D -Recht  D -Unfallvers. EU -Recht D -Recht  D -Unfallvers.
Rahmen-Richtlinie    
Richtlinie + Gesetz        
Verordnung + UVV            
sonstige Normen            

 

 

Weitere Informationsquellen: