Arbeitsschutzlexikon

Ergonomie

Der Begriff Ergonomie setzt sich aus den griechischen Wörtern ergon (= Arbeit, Werk) und nomos (= Gesetz, Regel) zusammen.

Die Ergonomie ist die Wissenschaft von der Verbesserung der Schnittstelle zwischen Benutzer (= Mensch) und Objekt (= Maschine). Sie zielt darauf ab, die Arbeitsbedingungen den Menschen anzupassen.

Nach Auffassung der International Ergonomics Association wird unter Ergonomie die Lehre von der menschlichen Arbeit und die Erkenntnis ihrer Gesetzmäßigkeiten verstanden. In der Bundesrepublik Deutschland ist die Ergonomie eine Teildisziplin der Arbeitswissenschaft. Diese befasst sich mit der systematischen Erforschung der technischen, sozialen und organisatorischen Voraussetzungen, unter denen sich menschliche Arbeit vollzieht sowie den Wirkungen der Arbeit auf den Menschen und den Einflussfaktoren ihrer menschengerechten Gestaltung.

Rechtsquellen:

. Benutzen (Anwendung durch Beschäftigte) . In-Verkehr-bringen (incl. Verkauf, Vertrieb)
EU -Recht D -Recht  D -Unfallvers. EU -Recht D -Recht  D -Unfallvers.
Rahmen-Richtlinie (89/391/EWG)    
Richtlinie + Gesetz  Art.5a 89/655/EWG

(ArbSchG + SGB VII)

  GPSG 
Verordnung + UVV   § 4 (4) BetrSichV       9.GPSG  
sonstige Normen